Honigmuseum
Öffnungszeiten des Honigmuseums in der Immenstube:
- täglich ab 12 Uhr
"Bienenstich, Wabenzange und Honig-Schmorgurken"
Choriner Honigmuseum in der Immenstube startet mit neuer Ausstellung in die Saison


Die "Immenstube" in Chorin ist Deutschlands erstes und einziges Honig-Spezialitätenrestaurant. Hier können die Besucher nicht nur kulinarische Raffinessen rund um das Thema Honig entdecken und genießen - sie erfahren im Honigmuseum viel Wissenswertes über das Handwerk der Imkerei, das im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin eine Jahrhunderte alte Tradition hat. Bereits die Zisterzienser-Mönche des Klosters Chorin kochten mit Honig und stellten die verschiedensten Produkte aus Honig her.
Thomas Lenz, Geschäftsführer des Hotels "Haus Chorin", hat vor 11 Jahren eine Idee seiner Empfangschefin Sabine Zellmer verwirklicht, als er die "Immenstube" in einer Villa auf dem Hotelgelände einrichtete. Seitdem zaubert Chefköchin Ursula Kostmann "ausgefallene" Gerichte wie "Rotbarschfilet auf Honig-Schmorgurken" oder "Honigmarinierten Schinkenbraten" auf die Teller ihrer Gäste.
Mit Beginn des Frühlings wird im Honigmuseum auch eine "lebende Beute" zu bestaunen sein, so dass die Gäste das Arbeitsleben eines ganzen Bienenvolkes gefahrlos beobachten können. Betreut wird das Bienenvolk von Hobbyimker Prof. Joachim-Hans Bergmann aus Eberswalde, der zusammen mit mehr als 20 Imkern die IG Biosphärenhonig gegründet hat.
Die Immenstube ist durch den Ausbau des Honigmuseums nicht nur für Touristen attraktiver geworden, sie wird in Zukunft auch Begegnungsort für die Imker der Region sein, die nach den strengen Richtlinien des Prüfzeichens Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin produzieren. Das Prüfzeichen garantiert, dass der Honig zu 100 Prozent aus der Region kommt und frei ist von Rückständen aus Arznei- oder Pflanzenschutzmitteln. Zwei Prüfinstitute sorgen dafür, dass diese Richtlinien eingehalten werden.
Die Besucher des Honigmuseums können aber nicht nur schlemmen und staunen, sie können auch selbst aktiv werden: Zum Beispiel mit einer Bienenpatenschaft, mit der die Schorfheider Imker vor allem junge Menschen für das süße Handwerk begeistern wollen. Die meisten Imker beginnen die Bienenzucht als Hobby und finden den Einstieg dazu übers Zuschauen und Mitmachen. Vor allem für Kinder ist das ziemlich spannend. Die Bienen-Paten können bei einen Ausflug in die Schorfheide ihren persönlichen Bienenstock besuchen oder bei der Honigernte in den Bienenstöcken eines Bio-Imkers dabei sein, z.B. rund um das Ökodorf Brodowin. Eine Patenschaft kostet 40 Euro im Jahr. Als Gegenleistung erhalten die Paten 12 Gläser Bio-Honig. Und natürlich ist eine Patenschaft auch mit einer "guten Tat" für den Naturschutz verbunden, denn die Bedeutung der Bienenvölker für die Bestäubung von Natur- und Kulturpflanzen übersteigt die wirtschaftliche Bedeutung des erzeugten Honigs um ein Vielfaches.
Kontakt für Interessenten an Bienenpatenschaften:
Regionale Partnerschaft Barnim-Uckermark e.V.
Hoher Steinweg 5-6
16278 Angermünde/Uckermark
Telefon: 03331-298791; Fax: 03331-298790
E-Mail: lpv.regionale-partnerschaft@gmx.de



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